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Über unsere Arbeit
Armut in Berlin und Brandenburg
In Deutschland leben derzeit über 11 Millionen Menschen unter dem Existenzminimum
und die Tendenz ist steigend. Besonders
betroffen davon sind Familien mit Kindern und älteren Menschen.
Vielen von Ihnen bleibt kein Geld, um sich frisches Obst,
Gemüse, Fisch und Fleisch leisten zu können. Sie sind zum Teil
gezwungen, sich zusätzlich über die Tafeln ihren täglichen
Lebensbedarf zu sichern.
Derzeit sind bundesweit über 850 Tafeln aktiv, in Berlin und Brandenburg
sind es um die 40. Dazu kommen rund 60 Ausgabestellen in Brandenburg, in
Berlin sogar um die 140; die
Tendenz und damit der Bedarf steigen an.
Gesunde Ernährung = Luxus
Zur gleichen Zeit fallen in Supermärkten, im Einzel- und Großhandel,
in Hotels und Restaurants usw. Lebensmittel an,
die nicht oder nicht mehr verwendet werden können oder sollen. Die Tafeln
sammeln diese "überschüssigen" Lebensmittel
und geben diese an bedürftige Bürger weiter. Unter dem Motto:
"JEDER GIBT, WAS ER KANN" sucht der Landesverband der
Tafeln Berlin-Brandenburg händeringend Unterstützung in jeglicher Form,
um den Betrieb der Tafeln aufrecht erhalten
zu können.
Diese Hilfe bedarf aber der Unterstützung, denn auch die Helfer(innen)
brauchen Hilfe! Es enstehen täglich
viele Kosten wie z.B. für Benzin und Diesel, Mieten und Strom,
Versicherungen usw., die getragen werden müssen um die
Versorgung der Bedürftigen aufrecht erhalten zu können. Ein Beispiel:
Es sind Vorschriften einzuhalten, wie das NICHT
unterbrechen der Kühlkette für die gesammelten Lebensmittel zu
gewährleisten. Dieses wiederum setzt die entsprechenden
Kühlgeräte/Kühlmittel voraus, die aber erst einmal angeschafft
werden müssen.
Auf unsere Hilfe angewiesen
Leider sind mittlerweile viele Bürgerinnen und Bürger auf
unsere Hilfe angewiesen. Darum bitten wir Sie, geben Sie was
sie können oder möchten, denn jede Spende zählt und sie helfen
nicht irgendwo, sondern hier bei uns - in ihrem Umfeld,
in ihrem Ort, die Menschen in unserem Bundesland.